Im Dienst am Menschen -
von den Anfängen bis heute

Die Gründungsgeschichte des Krankenhauses Johanneum

20. März 1873
Mit dieser Erklärung, mit der am 20. März 1873 fünf angesehene Wildeshauser Bürger bei ihrem Pfarrer vorstellig wurden, beginnt die Geschichte des Krankenhauses Johanneum. Nur zwei Jahre später konnte die "Bürgerinitiative" bereits die Errichtung des ersten Neubaus feiern.

25. Oktober 1873
Am 25. Oktober 1873 waren auf die Bitte der Wildeshauser Bürger hin Franziskanerinnen von der Kongregation Salzkotten nach Wildeshausen gekommen, um hier - bis zum Jahr 2008 - die Krankenpflege auszuüben. Die zwei Schwestern aus dem nahegelegenen Krankenhaus Twistringen begannen mit der Pflege zunächst in den Privathäusern und versorgten ihre - katholischen wie protestantischen - Patienten dann auch in dem Vikarie-Gebäude, das sie bewohnten. Schon im Februar 1874 wurde ein Verein zur Gründung einer Krankenverpflegungsanstalt ins Leben gerufen. Durch ihre Tatkraft entstanden den Bürgern jedoch auch Probleme, da sie mit ihren Aktivitäten den dafür notwendigen Genehmigungen voraus geeilt waren. So galt es im weiteren Verlauf des Projektes, gewissen Widerstände zu überwinden.

Juli 1874
Als sie im Juli 1874 an das Bischöfliche Offizialat in Vechta mit der Bitte herantraten, den beabsichtigten Bau einer Krankenpflegeanstalt unter seine schützenden Fittiche zu nehmen, baten sie zugleich um Entschuldigung dafür, dass man erst jetzt die kirchliche Behörde von den bisher schon bestehenden Aktivitäten unterrichtete. Ob und wie der Offizial auf diesen Hilferuf geantwortet hat, lässt sich nicht mehr ermitteln. Fest steht aber, dass die Bürger mit starker Unterstützung aus der Bevölkerung den Bau eines eigenen Hospitals in Angriff nahmen.

Jahr 1875
Nachdem der Vorsitzende des Vereins, der Weissgerber Johann Bernhard Becker, einen geeigneten Bauplatz zur Verfügung gestellt hatte und durch eine Lotterie die benötigten finanziellen Mittel vorhanden waren, stand das Haus im Jahre 1875 bezugsfertig da. Dem Vereinsvorsitzenden zu Ehren erhielt es den Namen "Krankenhaus Johanneum".

Jahr 1877
Im Jahre 1877 sollte schließlich die Genehmigung der kirchlichen Behörden für eine Niederlassung der Salzkottener Franziskanerinnen in Wildeshausen eingeholt werden, woraufhin es noch einmal zu einem regen Schriftwechsel zwischen der Generaloberin der Franziskanerinnen, dem Ortspfarrer und dem Bürgerverein einerseits und dem bischöflichen Offizial andererseits kam. Um dessen Bedenken gegen die nachträgliche Genehmigung zu zerstreuen, wurde erklärt, dass das Krankenhaus als eine "bloß bürgerliche Einrichtung" und die Schwestern bisher als weiterhin dem Krankenhaus in Twistringen zugehörig betrachtet worden seien. Außerdem, so hieß es weiter, wäre es doch höchst traurig, wenn die Schwestern das neu erbaute Krankenhaus wegen Fehlens der kirchlichen Sendung nun etwa würden aufgeben müssen und es dann überhaupt keine Pflege für Kranke mehr gäbe.

Mai 1878
Als im Mai 1878 die bischöfliche Genehmigung erfolgte, konnte man auch den weiteren Ausbau des Krankenhauses in Angriff nehmen. Da inzwischen aber die fünfjährige Verpflichtung des Vereins zum Unterhalt des Krankenhauses auslief, wurde im Dezember 1878 beschlossen, das Krankenhaus an ein Kuratorium zu übertragen, welches für das St. Johannes-Stift zu Wildeshausen die Rechte einer juristischen Person erwerben sollte.

23. Dezember 1879
Mit der am 23. Dezember 1879 im Gesetzblatt für das Herzogtum Oldenburg erscheinenden Mitteilung, "dass seine königliche Hoheit geruht habe, dem hiesigen Krankenhaus unter dem 8. Dezember d.J. die Rechte einer juristischen Person zu erteilen....", war die Aufbauphase des Krankenhauses zu einem erfolgreichen Ende gelangt.

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