Antworten auf Fragen zur Knieendoprothetik

Wann ist die Implantation einer Knieprothese wirklich sinnvoll?
Der Einsatz einer Knieprothese ist sinnvoll, wenn bei Ihnen der der Erhalt des krankhaft veränderten Gelenkes nicht mehr möglich ist und dadurch Ihre Lebensqualität extrem stark eingeschränkt ist. Natürlich geht jeder Entscheidung für die Implantation einer für Sie geeigneten Knieprothese eine eingehende Anamnese und Diagnostik durch unsere Spezialisten voraus. Wir stehen für eine Endoprothetik mit Augenmaß.

Wie lange dauert der Einsatz einer Knieprothese?
Unsere Spezialisten des EPZ Johanneum Wildeshausen setzen Ihnen Ihr künstliches Kniegelenk innerhalb von 1 bis 1 ½ Stunden ein.

Sind die Schmerzen nach einer Knieoperation stark?
Dank schonender OP-Maßnahmen wie beispielsweise minimal invasiver Verfahren und modernster Anästhesie sind wir in der Lage, nach der Implantation des Kniegelenkes für Sie die Schmerzen so gering wie möglich zu halten.
Zudem kommt bei uns im EPZ Johanneum Wildeshausen die perioperative Schmerztherapie zum Einsatz, das heißt Schmerzbehandlung vor während und nach der Operation. Sie beinhaltet auch Verfahren der kontrollierten Schmerztherapie, einschließlich Kathetertechniken und Nervenblockaden und ist individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Wann und wie darf das künstliche Kniegelenk nach der OP belastet werden?
Die Beugefähigkeit des Kniegelenkes ist nach der OP zunächst eingeschränkt wird jedoch durch qualifizierte physiotherapeutische Maßnahmen in der Regel bis ca. 100° bis 120° wiedererlangt. Rund 48 Stunden nach der Operation werden die Wundschläuche gezogen und Sie dürfen unter Anleitung unserer Experten der Physiotherapie das Knie voll belasten. Je nach persönlichem Fortschritt der Genesung dürfen Sie unter Einsatz zweier Unterarmgehhilfen später auch selbstständig Ihr Knie voll belasten. Gewöhnlich benötigen Sie die Gehilfen rund sechs Wochen.
Nach Ihrem stationären Aufenthalt (8 bis 10 Tage) erfolgt in der Regel die Anschlussbehandlung in einer spezialisierten Reha-Klinik. Es ist aber auch eine ambulante Behandlung möglich. Unser Entlassungsmanagement wird Ihnen eine für Sie passende, qualifizierte Reha-Maßnahme vermitteln.
Nach der Rehabilitation können Sie normalerweise wieder problemlos und weitgehend schmerzfrei Ihren Alltag bewältigen und sogar wieder Sport ausüben. Bitte halten Sie aber bezüglich der für Sie geeigneten Sportart Rücksprache mit Ihrem Orthopäden.

Wie lange ist die Haltbarkeit von künstlichen Kniegelenken?
Implantierte Knieprothesen haben eine Standzeit von 12 bis  15 Jahren, das belegen aktuelle Studien. Diese lange Haltbarkeit ist dank der modernen Materialien möglich, hängt aber im Einzelfall stark von der Knochenqualität des Patienten und seiner Aktivität sowie von der Positionierung des Implantates ab.

EPZ-Leitung

Dr. Nils H. GoeckeDr. Nils H. Goecke
Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE), Mitglied der Gesellschaft für Extremitätenverlängerung und –rekonstruktion e.V., Sportmedizin, Osteologie (DVO), Fußchirurgie (D.A.F.)

Stellv. EPZ-Leitung

Olaf MaethnerOlaf Maethner
Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie, Zusatzbezeichnung Sportmedizin und Chirotherapie, EPZ-Koordinator

Oberarzt

Jörg WeikertJörg Weikert
Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie, EPZ- Dokumentationsbeauftragter

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Telefon: 04431 982-8500
Fax: 04431 982-8505
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Di. 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
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