Antworten auf Fragen zur Hüftendoprothetik

Wann ist die Implantation einer Hüftprothese wirklich sinnvoll?
Der Einsatz einer Hüftprothese ist sinnvoll, wenn bei Ihnen der der Erhalt des krankhaft veränderten Gelenkes nicht mehr möglich ist und dadurch Ihre Lebensqualität extrem stark eingeschränkt ist. Natürlich geht jeder Entscheidung für die Implantation einer für Sie geeigneten Hüftprothese eine eingehende Anamnese und Diagnostik durch unsere Spezialisten voraus. Wir stehen für eine Endoprothetik mit Augenmaß.

Wie lange dauert eine Hüftoperation?
Unsere Spezialisten des EPZ Johanneum Wildeshausen setzen Ihnen Ihr künstliches Hüftgelenk innerhalb von 1 bis 1 ½ Stunden ein.

Sind die Schmerzen nach einer Hüftoperation stark?

Dank schonender OP-Maßnahmen wie beispielsweise minimal invasiver Verfahren und modernster Anästhesie sind wir in der Lage, nach der Implantation des Hüftgelenkes für Sie die Schmerzen so gering wie möglich zu halten. Dank der minimal invasiven Technik sind die Zugänge besonders klein und schonen damit Muskeln und Sehnen. Das minimiert bei der postoperativen Behandlung die Schmerzen.

Zudem kommt bei uns im EPZ Johanneum Wildeshausen die perioperative Schmerztherapie zum Einsatz, das heißt Schmerzbehandlung vor während und nach der Operation. Sie beinhaltet auch Verfahren der kontrollierten Schmerztherapie und ist individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Wann und wie darf das künstliche Hüftgelenk nach der OP belastet werden?
Unmittelbar nach der Hüft-OP darf das künstliche Gelenk belastet werden. Das gilt für alle Implantatmodelle. Unsere Experten der Physiotherapie am Krankenhaus Johanneum erstellen einen auf Sie zugeschnittenen, strukturierten Therapieplan, um die Belastungsfähigkeit Ihres Gelenkes schnell zu steigern. Gehilfen sind jedoch vor allem zu Beginn dieser Therapie notwendig. Vier bis acht Wochen nach der OP werden Sie zumindest teilweise Gehilfen benötigen, das hängt jedoch von Ihrem persönlichen Genesungsverlauf ab.
Nach Ihrem stationären Aufenthalt (12 bis 14 Tage) erfolgt in der Regel die Anschlussbehandlung in einer spezialisierten Reha-Klinik. Unser Entlassungsmanagement wird Ihnen eine für Sie passende, qualifizierte Reha-Einrichtung vermitteln.
Nach der Rehabilitation können Sie normalerweise wieder problemlos und weitgehend schmerzfrei Ihren Alltag bewältigen und sogar wieder Sport ausüben. Bitte halten Sie aber bezüglich der für Sie geeigneten Sportart Rücksprache mit Ihrem Orthopäden.

Wie lange ist die Haltbarkeit von künstlichen Hüftgelenken?
Implantierte Hüftprothesen (rund 95 %) haben eine Standfähigkeit von ca.15 Jahren, das belegen aktuelle Studien. Diese lange Haltbarkeit ist dank der modernen Materialien möglich.

EPZ-Leitung

Dr. Nils H. GoeckeDr. Nils H. Goecke
Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE), Mitglied der Gesellschaft für Extremitätenverlängerung und –rekonstruktion e.V., Sportmedizin, Osteologie (DVO), Fußchirurgie (D.A.F.)

Stellv. EPZ-Leitung

Olaf MaethnerOlaf Maethner
Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie, Zusatzbezeichnung Sportmedizin und Chirotherapie, EPZ-Koordinator

Oberärzte

Jörg WeikertJörg Weikert
Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie, EPZ- Dokumentationsbeauftragter

Kontakt

Telefon: 04431 982-8500
Fax: 04431 982-8505
E-Mail: chirurgie@krankenhaus-johanneum.de

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Di. 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
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