Ausgezeichnete Gelenkchirurgie

Das Operateur-Team des EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung Johanneum Wildeshausen, stehend: Ltd. Arzt Dr. med. Michael Bechara, (v. l.), Chefarzt und Zentrumsleiter Dr. med. Nils H. Goecke; sitzend: die Oberärzte Jörg Weikert (v. l.) und Olaf Meathner (Stellv. Zentrumsleiter).

Das EndoProthetikZentrum Johanneum Wildeshausen hat sich seine Behandlungsqualität als Maximalversorger bescheinigen lassen. „Ein Zertifikat dieser Güte belegt unsere qualitativ hochwertige Arbeit bei der Behandlung von Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken“, erklärt Dr. Nils H. Goecke, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am
Krankenhaus Johanneum. Diese wurde jetzt als „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ (EPZ max) ausgezeichnet. Das EndoProthetikZentrum
Johanneum Wildeshausen ist nun eines von zwölf Zentren der Maximalversorgung in Niedersachsen.

Dieses höchste Prüfsiegel im Bereich Gelenkersatzchirurgie wird von unabhängigen Sachverständigen gemäß der Qualitätsoffensive der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) an Kliniken vergeben, die besonders strenge Qualitätskriterien in Medizin, Pflege, Therapie und Organisation bei ihrer Implantation und
Wechseloperation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken erfüllen. Bereits seit 2013 als „EndoProthetikZentrum“ zertifiziert, stieg die Zahl der Patienten, die das fachübergreifenden Team um Zentrumsleiter Dr. Goecke sowie seinem Stellvertreter, Oberarzt Olaf Maethner, mit Hüft -und Knieendoprothesen behandelt, kontinuierlich an und wird in diesem Jahr bei rund 600 liegen. Dr. Goecke: „Für ein EPZ max sind mindestens 200 endoprothetische Eingriffe notwendig. Hier liegen wir also weit darüber.“

Auch Hubert Bartelt, Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Johanneum, zeigt sich erfreut über diese Auszeichnung: „Unsere Patientinnen und Patienten werden auf höchstem Niveau nach neuesten wissenschaftlichen  Erkenntnissen versorgt. Unsere Operateure verfügen über große Erfahrung. Die Fallzahlen sprechen für sich.“

Das fachübergreifende Team des „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung Johanneum Wildeshausen“ besteht aus den Experten der Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie in Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin, Anästhesie, Gefäßchirurgie, Radiologie, der Physiotherapie, den Pflegefachkräften, dem Entlassungsmanagement und Qualitätsmanagement sowie externen Kooperationspartnern. „Für alle stehen Patientensicherheit und Patientenwohl im Mittelpunkt“, betont Zentrumsleiter Dr. Goecke. Das Bestreben sei, immer das für die Patientinnen und Patienten bestmögliche Behandlungsergebnis für das individuelle Gelenkproblem zu erreichen. Eine intensive Nutzen-Risikoabwägung stünde daher immer am Anfang einer Entscheidung über die Art der Behandlung. Hierbei fließe die Möglichkeit rekonstruktiver und gelenkerhaltender Eingriffe immer mit ein.
„Für die Auszeichnung als Maximalversorger wurde auch die interdisziplinäre
Zusammenarbeit sowie die Information und Begleitung der Patienten beurteilt“, erläutert Olaf Maethner. Daneben stünden regelmäßige Schulungen aller beteiligten Mitarbeiter, die Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) sowie die jährliche externe Überprüfung für eine weitere Sicherung der Behandlungsqualität.

Nähere Informationen unter www.epz-johanneum-wildeshausen.de

Artikel eingefügt am 08.11.2017

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